Dermatologie


5 Tipps zum Schutz der Haut im Winter

Sonnenschutz der Haut im Winter | Dermatologisches Zentrum Bonn

Wenn die kalte und dunkle Jahreszeit vor der Tür steht, dann werden Lichtbäder an den wenigen sonnenreichen Tagen immer wichtiger. Doch die Haut ist in dieser Zeit Umwelteinflüssen ausgesetzt, die stark schwanken. Daher ist auch im Winter ein Sonnenschutz unerlässlich. Im Folgenden gibt es wertvolle Tipps zum Schutz der Haut im Winter.

Tipp 1: Der Haut Feuchtigkeit zuführen

Im Winter muss die Haut mit besonderen Umweltbedingungen zurecht kommen. In Wohnräumen herrschen trockene Luftverhältnisse, welche durch das Heizen verursacht werden. Draußen ist die Haut Minusgraden ausgesetzt. Beide Faktoren sorgen dafür, dass der schützende Mantel der Haut verschwindet. Dieser besteht aus verschiedenen Fetten und Feuchtigkeit, welche durch die stark schwankenden Klimabedingungen verdunstet. Dadurch kommt es zu einem Austrocknen der Haut. Auch die Sonneneinstrahlung kann der Haut in diesem Zustand massive Schäden zuführen, wenn der Schutzmantel fehlt. Es kommt zur frühzeitigen Hautalterung und zur Bildung von Fältchen. Daher sollte die Haut im Winter regelmäßig mit feuchtigkeitsspendenden Cremes versorgt werden.

Tipp 2: Im Wechsel duschen

Durch eine Wechseldusche wird die Durchblutung im ganzen Körper angeregt. Das sorgt einerseits dafür, dass der Körper wach wird. Auch den Winterdepressionen, die durch einen Mangel an Vitamin D hervorgerufen werden, können durch das Wechselbad vorgebeugt werden. Entscheidens ist jedoch, dass die Maßnahme die Haut widerstandsfähiger gegen die Sonneneinstrahlung macht. Für Anfänger empfiehlt sich, vorerst nur Arme und Beine im Wechsel abzuduschen. Dabei wird mit einer heißen Dusche begonnen und anschließend das rechte und linke Bein aufwärts von außen nach innen abgespült. Die Arme werden gleichermaßen abgeduscht.

Tipp 3: Die Augen vor der Einstrahlung schützen

Eine verschneite Winterlandschaft ist schön anzuschauen, jedoch wird durch den weißen Schnee das gefährliche UV-Licht der Sonne reflektiert. Gelangt dieses auf die Hornhaut der Augen, kann es zu einer Entzündung kommen. Um diese „Schneeblindheit“ vorzubeugen, empfiehlt sich eine Sonnenbrille. Der Tönungsgrad sollte dabei einen Mindestwert von 85 Prozent betragen. Die Brille sollte die Augenpartie lückenlos abschließen, sodass das UV-Licht auch seitlich nicht auf das Auge treffen kann. Vorsicht ist geboten, wenn der Himmel bedeckt ist. Hier kommt das Sonnenlicht zwar nicht durch die Wolkendecke, jedoch wird auch bei diesen Bedingungen UV-Strahlung reflektiert. Daher sollten vor allem Skifahrer auch bei Wolken eine Sonnenbrille tragen.

Tipp 4: Starker Lichtschutzfaktor

Im Winter bildet die Haut keine Pigmente aus, welche vor der Sonneneinstrahlung schützen. Außerdem ist die Wärmeempfindung auf der Haut stark vermindert. Sie setzt daher keine Signale, wenn es zu einer Überhitzung kommt. In niedrigen Höhengebieten ist die Strahlungsintensität der Sonne sehr gering. Sie nimmt jedoch je 100 m Höhe um einen Prozent zu. Daher ist ein Sonnenschutz mit einem hohen Lichtschutzfaktor vor allem in Gebirgslagen unerlässlich. Für einen optimalen Schutz eignen sich Lotions und Cremes, die speziell für den Winter hergestellt wurden. Bei der Verwendung ist jedoch darauf zu achten, dass die Partien um Augen, Ohren und Mund besonders berücksichtigt werden. Diese Bereiche weisen sehr dünne Hautpartien auf.

Tipp 5: Keine alte Sonnencreme verwenden

Cremes für den Schutz gegen die Sonne haben einen geringen Anteil an Fett. Um der Haut eine optimale Wasserversorgung zu gewährleisten, wurden die Lotions mit einem hohen Anteil an Feuchtigkeit angereichert. Wenn die Creme über mehrere Monate ungenutzt im Schrank steht, dann verflüchtigen sich die Wassermoleküle. Die Feuchtigkeit verdunstet auch, wenn die Tube richtig verschlossen ist. Im nächsten Winter kann die Lotion dann nicht mehr den benötigten Schutz gewährleisten. Daher sollte immer auf einen frischen Sonnenschutz zurückgegriffen werden.

Die Experten für Dermatologie in Bonn

Sollten Sie trotz aller Vorsichtsmaßnahmen einen Sonnenbrand erleiden, dann stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung. Unsere schonenden Behandlungsmethoden wenden wir seit vielen Jahren mit Erfolg an. Wenn Sie weitere Fragen haben, dann vereinbaren Sie einen Beratungstermin in unserer Praxis, oder nutzen Sie unsere Homepage.